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Wer in Schulen an Schüler Apple iPads verteilen, Microsoft Produkte als "Lerngrundlage". Google als Cloud und Facebooks Whatsapp anbieten will, der sollte auch den Religions- und Ethikunterricht von Scientologen gestalten lassen.
Wenn dir die big shots des IT-Business für deine Fuzzis nicht gut (das ist nicht nur Datenschutz!) genug sind, dann solltest du vllt mal was über die Alternativen sagen. Da bin ich richtig gespannt!
Längst geschehen. Und was war dein Beitrag bisher?
Gar nichts! Ich bin Pensionär. Da sollen sich andere kümmern. Was mich ärgert ist, dass einfach über die big shorts geschimpft wird und sich keiner um echte einfache sichere zuverlässige bezahlbare Alternativen kümmert. Ein Veweis auf irgendwelche URLs akzeptiere ich nicht!!
Das stimmt so nicht ganz. Es wurde im Netzt schon massenhaft über einfache, sichere, zuverlässige und bezahlbare Alternativen berichtet.
Ich denke mal, dass Du als Pensionist die Zeit haben solltest, die Suchmaschine Deines Vertrauen darüber zu begnügen?
Was soll ich denn in einer Suchmaschine suchen? Macht doch einfach mal einen Vorschlag, welche Hard-/Software eine Grundschule mit 350-400 Schülern anschaffen könnte, um das distance learning zu bewältigen, und das mit dem Etat der Kommune zu bewältigen ist. Das ist das Problem, von dem ich rede, nicht meine bescheidenen IT-Kenntnisse und -Equipment. Wenn ich euer Herumgeeiere seh, ahne ich, dass es für solche Lagen keine echten Alternativen zu den big shots gibt.
In einer Suchmaschine kann man genau das suchen, was du da ansprichst. In meinem Blogartikel steht diesbezüglich auch ein Vorschlag.
Es geht, wenn man will.

Allerdings vermittelst du mir mit deiner Argumentation, dass du nicht willst, denn sonst wärst du über dieses Anfangsstadium seit Jahren hinaus. Es ist alles da.

Wenn du mit den "big-shots" glücklich bist, dann ist doch alles gut. Aber die gehören nun mal nicht in den Bildungsbereich, wie in vielen Zeitungsartikeln von Fachzeitschrift bis hin zu Tages, Wochenzeitung und Boulevard und durch Fernsehen und Radio berichtet wurde.

lemba reshared this.

Dass die big shots aus dem Bildungsbreich herausgehalten werden müssen, ist unbestreitbar richtig. Aber noch mal: wer sagt den Entscheidern (nicht mir!), welche Alternativen sie haben und wer pusht diese Alternativen, um sie gegen Google und Co. durchsetzen zu können?
Weshalb dieser leicht provokante Tonfall? Es kann doch hier niemand etwas dafür, dass du persönlich keine passenden Informationen findest oder mit dem Angebot unzufrieden bist.

https://moodle.org/ wäre vielleicht etwas. Open Source, mit mobilen Apps und kann sogar selbst gehostet werden.
Noch mal: es geht nicht um mich und mein Equipment! Ich komme schon zurecht. Ich fand es zu einfach, dass @hoergen nur über die Erfolge von Google und Co im Bildungsbereich mosert, aber kein Wort über die Inkompetenz und Zersplitterung der Alternativ-Szene verliert.
Lol was ist denn das für ein Trollversuch?

Wie ich hier jetzt schon mehrfach geschrieben und verlinkt habe stehen die Alternativen da und sind mit 5 Minuten Recherche zu finden.

Ich bitte dich keine Fakegeschichten über irgendwelche Zersplitterungen zu erfinden. Dankeschön.
Es ist traurig, dass da Leute sitzen, die sagen "sollen sich doch andere drum kümmern" aber sich anscheinend noch nie die Mühe gemacht haben 5 Minuten eine Suchmaschine zu bedienen um Alternativen zu finden oder wenigstens Artikel die Alternativen nennen und darum die "big-shots" "feiern".

Oder aber auch ... hey ich hab mein Leben gelebt und die Grundsteine für dieses Disaster mit gelegt oder zugelassen oder nichts dagegen getan, sollen sich doch andere darum kümmern, es wieder aus der Welt zu schaffen. Grundsteine liegen nicht nur in der Technologie, sondern auch in der Wirtschaft, der Gesellschaft, der Bildung und der Politik. Nur falls Rückfragen kommen.

Mit der selben Begründung könnte die arbeitende Bevölkerung den Generationenvertrag aufkündigen, so dass die Renten von jetzt auf nachher wegfallen."Hätten sich die Alten doch ihr Leben lang drum kümmern können Geld beiseite zu legen. Ham ja wirklich lange genug Zeit gehabt". Oder wie Friedrich Blackrock Merz sagte "Hätten se mal Aktien gekauft. Wärn se heute reich. Wennse die richtigen Aktien gekauft hätten. Können aber auch Pech haben.".

Wir sind eine Gesellschaft. Und egal in welchem Alter wir uns befinden, sollten wir bereit sein für diese Gesellschaft etwas zu tun. Denn jeder kann etwas Konstruktives für die Gesellschaft tun. Ausgenommen sind die Kranken, die nicht in der Lage sind, sich um sich selbst zu kümmern.
Oh shit, jetzt hab ich auf den falschen Knopf gedrückt!
Statt Windows eignet sich hervorragend Linux, auch könnte man Open Scource Programme nutzen, den Schülern alternative Suchmaschinen empfehlen etc. Wenn die Schulen dies machen würden, würden auch für die Lehrmittel Programme auf Open Source Basis erstellt.
Wieso Scientologen? Es gibt neben Ethik doch schon Religionsunterricht mit Kirchenvertretern.
Menno, in die Richtung hätte ich auch gern gepostet.
Da kann ich nur zustimmen. Doch eine Anmerkung habe ich dazu.

Die Industrie ist mit ihren Vertretern draußen im Markt unterwegs und unterbreitet ihre Angebote. Wer von uns ist im Markt unterwegs und macht den Schulträgern alternatve Angebote? Ist da schon ein Verein aktiv oder gibt es Pläne dazu?
Scientology ist auch am Markt unterwegs. Muss es nicht Aufgabe der Entscheider sein, nicht auf Marketing reinzufallen? Es geht um digitale Bildung und unsere Zukunft, kann ich da nicht mehr Recherche und Beobachtung erwarten?
Das Problem ist nur, wenn man den Entscheidern keine Alternativen zu den üblichen Verdächtigen vorlegt, können die sich auch nicht dafür entscheiden. Denen fehlt dazu einfach der Überblick.

Wenn man in der Auswahl berücksichtigt werden will, muss man auf sich Aufmerksam machen. @hoergen
@Hamiller ich habe das Gefühl, dass viele der Meinung sind, dass eine "Stelle", die für eine Gemeinschaft bzw für eine Gesellschaft in die Zukunft planen soll, dafür angestellt wurde und bezahlt wird, dass diese Stelle sich in den güldenen Thron zurück lehnt und die Bittsteller heranwinkt.

Das mag eventuell die eine oder andere "Stelle" auch so leben, aber das ist nach Definition des Arbeitsvertrages mit großer Sicherheit Arbeitsverweigerung. Da könnte man auch schon mal eine fristlose Kündigung aussprechen.

Ein Planer und Entscheider muss Evaluierungsprozesse durchlaufen. Dazu muss er den "Markt" (und damit meine ich nicht nur Firmen, sondern Lösungen) durchkämmen und Lösungen, die einem zuvor unabhängig aufgestellten Featureplans bewerten. Dieser Featureplan muss zu den funktionalen Elementen, auch die finanziellen Elemente enthalten, wie Anschaffungskosten, laufende Lizenzen, Ausblick auf zu erwartende Kostensteigerungen, Supportkosten usw), natürlich auch beim Support, die Verfügbarkeit des Supports virtuell, sowie physikalisch (vor Ort) und auch die Abhängigkeit von einem Anbieter bzw Produkt gewichten.

Dabei darf aber der Schwerpunkt der finanziellen Betrachtung nicht auf der Regressquantität, sprich "Wieviel Geld kann aus einem Anbieter herausgeholt werden, wenn er mal nicht liefert" liegen, sondern in einem ausbalancierten Verhältnis stehen. Manche kalkulieren die Konventionalstrafen von vornerein ein.

Ich weiss, ich verlange da viel. Aber das ist eigentlich die minimale Anforderung für eine Stellenbeschreibung eines Planers.
Die Vertreter der Industrie sind ja schon seit Jahrzehnten dabei, den Bildungs-Markt für sich einzunehmen. Deine Formulierung "unterbreitet Ihre Angebote" klingt da ziemlich harmlos (es sei denn man denkt an "Der Pate" 😉 ).

Außerdem drehst Du hier die Verwantwortung um. Die Aufgabe der Schulen muss es sein, die Bildung sicher zu stellen, aber auch auf die Sicherheit der Schüler*innen in Bezug auf Datenschutz zu achten.

@hoergen
An den meisten Schulen haben ja sowohl Apple als auch Microsoft ein Bein in der Tür. 😞

Abgesehen vom Datenschutz ist das wegen des Vendor Lock-In ein Problem: nur die wenigsten Lehrer*innen kennen Alternativen zu Microsoft Office.

@hoergen
nur die wenigsten Lehrer*innen kennen Alternativen zu Microsoft Office.
Und ganz ehrlich muss man den Menschen auch ein wenig Flexibilität abverlangen.
So eine Mimimi-Haltung a la "Aber bei dem anderen Office Paket ist das Icon weiter links und bei LibreOffice ist es nicht so weit links" ist definitiv kein Argument. @Andre
Ja, in einer idealen Welt wäre das so. Aber ich denke, praktisch wird die Schulbehörde ihr Auswahlverfahren erst ändern, wenn sie vom Landesdatenschutzbeauftragten deshalb die Daumenschrauben angelegt bekommt.

Ich denke, das Pferd können wir diesmal friedlich im Stall stehen lassen. 😎

@hoergen
und die Fahrschule sollte von den Autoherstellern übernommen werden :awesome:
Weg mit der Monopolstellung und dem Lobbyismus.
Open-Source-Software sollte Pflicht werden an Schulen und Behörden.
halten die meisten leute text-dateien nicht für "kaputt", wenn sie sie nicht in m$-office öffnen können?
@derHennefer @tuxi "Die Kampagne der «FSFE-Lokalgruppe Zürich» informiert über Digitale Souveränität, erklärt professionelle Ansätze und bietet konkrete Vorschläge." : https://lernenwiedieprofis.ch/
Neben der Erklärung warum freie Software auch für Schulen wichtig ist, sind unter https://lernenwiedieprofis.ch/loesungen/ eine ganze Menge freier Alternativen aufgeführt.

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